Wasserqualität

 

Auf dieser Seite werden Ihnen folgende Fragen beantwortet:

 

                 Wie wird Trinkwasser aufbereitet?

                 Welche Trinkwasserparameter erfüllt mein Trinkwasser?

                 Warum ist Leitungswasser manchmal braun?

 

balken

 

Wie wird Trinkwasser aufbereitet?

 

Das aus den Brunnen geförderte Rohwasser ist vor Abgabe in das Versorgungsnetz aufzubereiten, um die strengen Qualitätskriterien der deutschen Trinkwasserverordnung einhalten zu können.

Dazu sind in unseren Pumpwerken folgende Aufbereitungsschritte erforderlich:

 

                Rohwasserbelüftung und mechanische Entsäuerung

                Filtration über Kies oder entsäuerndes Filtermaterial

                Restentsäuerung und Zwischenspeicherung

                Reinwasserförderung

                Desinfektion (nur bei Bedarf)


Das so aufbereitete Trinkwasser ist dann farb- und geruchlos sowie geschmacklich einwandfrei. Es weist aber unterschiedliche Härtegrade auf.

Nähere Erläuterungen zur Wasserhärte & dem Härtegrad entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Menüpunkt.

 

Welche Trinkwasserparameter erfüllt mein Trinkwasser?

 

Gemäß Trinkwasserverordnung werden Trinkwasserparameter zur Einhaltung der Qualität festgelegt. Die Analysewerte Ihres Trinkwassers können Sie der Übersicht unter folgendem Link entnehmen.

 

Prüfberichte für Trinkwasser nach TrinkwV 2001 und Zusatz 2011
Trinkwasserparameter

Bitte beachten Sie, dass die Untersuchungsintervalle nicht für alle Parameter identisch sind. Die Übersicht wird jedoch stetig durch die aktuellen Analysewerte ergänzt.

Die rot eingefärbten Flächen kennzeichnen Grenzwertüberschreitungen.

 

Informationen zum Thema Uran im Trinkwasser erhalten Sie unter [Hintergrund Uran] und im Positionspapier der Kommission Bodenschutz des Umweltbundesamtes. [Positionspapier]

 

Warum ist Leitungswasser manchmal braun?

 

Gelegentlich kann es passieren, dass aus Wasserhähnen braunes trübes Wasser strömt.


Die Ursache hierfür sind Fließrichtungsänderungen oder erhöhte Fließgeschwindigkeiten, die infolge starker Wasserentnahme (z.B. bei Einsatz Feuerwehren), Arbeiten am Trinkwassernetz oder bei Rohrbrüchen auftreten können.


Die Trübungen sind unangenehm und unerwünscht, aber gesundheitlich unbedenklich!


Es handelt sich meist um Eisen und Manganpartikel oder Kalkablagerungen, die sich im Laufe der Zeit in den Rohrleitungen gebildet haben und durch die Änderung der Druckverhältnisse losgerissen werden.
Einen Schutz bietet der Einbau eines Filters in die Hausinstallation (DIN 1988), der das Eindringen von Verschmutzungen vermeiden soll, wobei dieser ohne regelmäßige Kontrolle und Wartung seine Funktion nicht ausüben kann.


Verschmutzte Wäsche sollte z.B. nass gehalten werden und nach dem Ablauf der Wassertrübung nochmal gewaschen werden.
Schadensersatzpflichtig ist der Wasserverband "Südharz" aufgrund braunen Wassers in keinem Falle.